Mit einer Stop-Loss-Order können entstandene Gewinne abgesichert sowie ausufernde Verluste begrenzt werden. Eine Stop-Loss-Order wird immer unter dem aktuellen Kurs platziert.

Beispiel 1: Anleger A kauft eine Aktie zu einem Preis von 50€ und möchte nicht mehr als 5€ mit seiner Position verlieren. Somit setzt er eine Stop-Loss-Order bei 45€.

Beispiel 2: Anleger B ist mit seiner zu 50€ gekauften Position bei einem Kurs von 60€ angelangt und möchte 5€ vom angefallenen 10€ Gewinn absichern. Somit platziert Anleger B eine Stop-Loss-Order für seine Aktie bei 55€.

Zu beachten ist jedoch: Eine Stop-Loss-Order wird bei Erreichen der Zielmarke zu einer Bestens-Order, das heißt: Der jeweils nächste gültige Kurs kommt zur Ausführung.

Bei sehr starken Markteinbrüchen kann die Order somit auch wesentlich tiefer als vom Orderaufgeber vorgesehen ausgeführt werden.